Erneut große Beteiligung bei Mahnwache
300 Bürger beteiligten sich an der Mahnwache 2010
Friede kommt nicht durch Gewalt
300 Bürger schließen sich Mahnwache des Friedensbündnisses an
Am Karfreitag beteiligten sich 300 Bürger an der Mahnwache des Biberacher Friedensbündnisses unter dem Motto „Frieden kommt nicht durch Gewalt“. Die Redner kritisierten die hohen Rüstungsexporte der Bundesrepublik und forderten die vollständige Abschaffung der Atomwaffen.
Für das Biberacher Friedensbündnis kritisierte Ralph Lange die weltweit gestiegenen Rüstungsausgaben. Selbst in Zeiten der Wirtschaftskrise habe es noch ein kräftiges Wachstum im Rüstungssektor gegeben. In den letzten fünf Jahren seien die Ausgaben weltweit um 11 Prozent gestiegen. "Die Staaten der Erde geben geschätzte 12 Mal mehr für Rüstung aus als für die Bekämpfung von Hunger und Armut. Pro Kopf der Weltbevölkerung sind das 217 Dollar jährlich.", so Lange. „Stell dir vor, alle reden von Abrüstung und keiner tut es.“ Erfreulich hingegen sei die zwischen der USA und Russland angekündigte Reduzierung der Atomwaffen. (Wortlaut der Rede unten.) Dies gebe Grund zu einem begrenzten Optimismus. Allerdings reiche die Zahl von 700 Atomsprengköpfe immer noch aus, um die Erde unbewohnbar zu machen. Auch die evangelische Pfarrerin Dorothee Moser kritisierte die hohen Rüstungsausgaben und die Gewalt in Ländern wie dem Sudan, Afghanistan und dem Nahen Osten. (Wortlaut der Rede unten.) Von katholischer Seite sprach Pastoralrefreferentin Stefanie Brüggemann. Wie auch in der vergangenen Jahren beteiligte sich auch der muslimische Vorbeter Hakki Yildiz mit einem Beitrag an der Mahnwache. Yildiz betonte das Friedensgebot des Islam, ebenso wie auch Emre Atmaca. Gemeinsam mit Anna Baur vertrat Atmaca das Biberacher Jugendparlament. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Brüder Martin und Aja Gratz sowie erstmals der türkische Gitarrist Gani Cakmak.
Mahnwache für den Frieden
Beiträge von
Ralph Lange, Biberacher Friedensbündnis
Stefanie Brüggemann, Kath. Pastoralreferentin
Dorothee Moser, evangelische Pfarrerin
Hakkι Yιldιz, muslimischer Vorbeter
sowie Jugendliche des Biberacher JugendParlaments
Musikalische Begleitung: Martin und Aja Gratz
Karfreitag, 2. April 2010, 17 Uhr
Biberacher Marktplatz
Redebeitrag Ralph Langes im Wortlaut
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Namen des Biberacher Friedensbündnisses begrüße ich Sie herzlich zu unserer inzwischen traditionellen Karfreitagsmahnwache. Sie alle kennen das Zitat aus der römischen Antike: „Si vis pacem para bellum“ – „Wenn du den Frieden willst, dann rüste zum Krieg.“ Unter dieser Losung wurden in der Geschichte der Menschheit nicht nur unzählige Kriege vorbereitet, sondern auch geführt. Der Leitsatz führte sich so fast immer ad absurdum. Das Motto unserer heutigen Mahnwache „Frieden kommt nicht durch Gewalt“ ist die Umkehrung dieses Satzes. Auch hier gilt, dass keine Weisheit Allgemeingültigkeit erheben kann – als Leitsatz für eine vernünftige Friedenspolitik ist unser Motto aber allemal tauglicher. „Frieden kommt nicht durch Gewalt“ verdeutlicht in einigen aktuellen Schlaglichtern:
Schlaglicht eins: Der Konflikt in Afghanistan
2009 fanden weltweit 16 größere bewaffnete Konflikte statt. Einer davon ist der Krieg in Afghanistan. Das Kontingent der ISAF an dem sich auch unsere Bundeswehr beteiligt umfasst 85.000 Soldaten. Verfolgt man die Analysen in den Medien, bekommt man den Eindruck, dass Experten diesen Krieg nicht mehr für gewinnbar halten – es aber kein Verantwortlicher wagt, dies offen zuzugeben. Leidtragende sind indessen neben den beteiligten Soldaten auch zunehmend zivile Opfer – ich erinnere hier an den tragischen Angriff in Kundus. Die angekündigte „neue Strategie“ für Afghanistan ist längst überfällig. Mehr Waffen, mehr Truppen = mehr Frieden. Diese Rechnung geht nicht auf, wie die Erfahrung der letzten acht Jahre zeigt. Inzwischen stieg die Rate der Analphabeten, Armut und Hunger haben erschreckende Ausmaße angenommen, fast jeder zweite Jugendliche ist arbeitslos, unzählige der neu ausgebildeten Soldaten und Polizisten der Regierung wechseln die Seiten. Einzig die Korruption und die Mohnfelder blühen. Die Welthungerhilfe, die sich seit 1980 in Afghanistan engagiert, schrieb im Januar sachlich und nüchtern: „(...) trotz der Milliardenbeträge, die in Afghanistan investiert werden, fällt die Bilanz des Wiederaufbaus gemessen an den selbst gesetzten Zielen dürftig aus. (...) Afghanistan gehört zu den ärmsten Ländern der Welt.“ Besonders negativ beurteilt die Welthungerhilfe die Entwicklungsmaßnahmen, die von Seiten der Militärs durchgeführt wurden, um die „Herzen und Köpfe“ der Bevölkerung zu gewinnen.
Schlaglicht zwei: Verdiene an Rüstung und Krieg, vernachlässige Probleme wie Hunger und Not
Selbst in Zeiten der Weltwirtschaftskrise gibt es noch kräftiges Wachstum: Die Staaten der Erde geben geschätzte 12 Mal mehr für Rüstung aus als für die Bekämpfung von Hunger und Armut. Pro Kopf der Weltbevölkerung sind das 217 Dollar jährlich. Und auch das Geschäft mit der Rüstung boomt. Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI errechnete für die letzten fünf Jahre eine Steigerung des Rüstungsgeschäftes um elf Prozent. An Rüstung und Rüstungsexport lässt sich freilich gut verdienen. Die Bundesrepublik Deutschland holte sich 2008 die Bronzemedaille als drittgrößter Exporteur konventioneller Waffen – Gold gab es für die USA, Silber für Russland. Eine traurige Bilanz. Einer unserer größten Kunden ist übrigens das vom Staatsbankrott bedrohte Griechenland, das wir gerne – wie seinen potenziellen Gegner Türkei – mit Waffen beliefern. Dem nicht genug: NATO-Generalsekretär Rasmussen sprach sich indessen für eine Ausweitung der Verteidigungsanstrengungen in Europa aus und fordert einen Raketenschutzschild für Europa – das SDI der 80er Jahre 2.0. Falls Europa nicht zu höheren Ausgaben bereit sei, so Rasmussen vor wenigen Tagen, bliebe die EU in militärischer Hinsicht ein Papiertiger. Welch schreckliche Vorstellung. Stell dir vor, alle reden von Abrüstung und keiner tut es.
Schlaglicht drei: Unser Ziel einer atomwaffenfreien Welt
Zum Glück gibt es aber auch Ausnahmen. Erst vor einigen Tagen verständigten sich Russland und die USA auf eine Reduzierung ihrer Atomwaffen. Beide Seiten einigten sich auf die Obergrenze von 1.550 Atomsprengköpfen.
Ein Grund zur Freude und zum begrenzten Optimismus, ohne Zweifel. Obama zeigt damit, dass ihm das Ziel einer atomwaffenfreien Welt wichtig ist. Ein Grund zum beruhigten Zurücklehnen keinesfalls. 700 zukünftige Trägerraketen reichen immer noch unseren Planeten unbewohnbar zu machen. Wussten Sie, dass allein in Deutschland noch immer ca. 150 US-amerikanische Atomwaffen lagern? Wussten Sie, dass die Bundeswehr regelmäßig den Abwurf von Atombomben übt?
Wenn wir uns in diesen Tagen Sorgen um die Endlagerung von Atombrennstäben machen, wie viel mehr Sorgen müssen wir uns machen, dass ein winzig kleiner Teil des militärischen Potenzials an atomaren, biologischen oder chemischen Waffen in die Hände unberechenbarer Gruppen oder Staaten kommt. Übrigens stellten Experten aus Washington fest, dass die meisten Lagerstätten für Atomwaffen in Europa, die Sicherheitsanforderungen des Pentagon nicht mehr erfüllen.
Der Kampf für eine ABC-Waffen-freie Welt muss dringend auch von unten unterstützt werden – denn von hier ging er auch aus, seit dem die Atombombe erfunden wurde. Als Teil der internationalen Friedensbewegung wird das Biberacher Friedensbündnis diese Forderung nicht aus den Augen verlieren. 1982 gründete der Bürgermeister von Hiroshima die Initiative „Bürgermeister für den Frieden“. Inzwischen sind in der Bundesrepublik 320 Bürgermeister Mitglied dieser Initiative. Die Bürgermeister für den Frieden haben 2005 eine Kampagne für einen Stufenplan zur Abschaffung aller Atomwaffen bis zum Jahr 2020 gestartet. Auch der Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner und der CSU-Bürgermeister von Neu-Ulm, Gerold Noerenberg, traten im Februar 2010 bei. So schrieb Noerenberg vor einigen Wochen: „In Anbetracht der vielen Opfer und der verheerenden Spätfolgen des Einsatzes von Atomwaffen (...) kann unsere Forderung nur lauten, die in Deutschland noch vorhandenen Atomwaffen zu beseitigen. Dafür setze ich mich nach Kräften ein.“ Als Bürger Biberachs würde ich mich sehr über einen Beitritt unseres Bürgermeisters Thomas Fettback freuen. Aus Gesprächen weiß ich, dass er den Anliegen der Friedensbewegung schon immer sehr nahe stand und steht. „Si vis pacem, para pacem.“ Wenn du den Frieden willst, engagiere dich für den Frieden. Das gilt freilich für uns alle.
Schlaglicht vier: Historische Aussage versus Visitenkarten
Lassen Sie mich am Ende meines Beitrags noch auf eine aktuelle lokalpolitische Diskussion eingehen. Sie steht freilich nicht auf einer Dringlichkeitsebene mit den weltpolitischen Dingen oben. Als Ausdruck der politischen Kultur ist sie allemal wichtig. Ich spreche von der Diskussion um die Umbenennung der Hindenburgstraße in Erzberger-Straße. Dieser Schritt ist längst überfällig. Dass er nicht schon längst getan wurde, hängt sicher mit dem schwierigen Umgang mit der eigenen Geschichte zusammen. Der Name Horst-Wessel-Oberschule wurde in Biberach ebenso schnell getilgt wie der Adolf-Hitler-Platz. Das musste reichen. Mit Paul von Hindenburg tat man sich offenbar schwerer, war er doch kein Nazi. Ein Vorbild für ein freiheitlich-demokratisches Land war er aber gleichfalls noch nie. Hindenburg, der Sieger von Tannenberg. Hindenburg, der Miterfinder der Dolchstoßlegende. Der monarchistische Hindenburg, der sämtliche undemokratischen Präsidialkabinette am Ende der Weimarer Republik stützte. Hindenburg, der Hitler zum Reichskanzler ernannte. Hindenburg, der Unterzeichner des Ermächtigungsgesetzes. Umso mehr überrascht es mich, dass sich offenbar viele Anwohner der Hindenburgstraße nicht für die dringende Namensänderung erwärmen können – nicht aus historischen, sondern aus finanziellen Gründen oder Gewohnheit. Der Name Hindenburg in der eigenen Geschäftsadresse schreckt offensichtlich weniger als der Neudruck von Visitenkarten. Eigentlich, so dachte ich, hätte die Initiative von den Anwohnern selbst und insbesondere den Geschäftseigentümern ausgehen müssen. Den Bürgern von Biberach sollte es wichtig sein, Straßennamen auch auf ihre historische Aussage zu prüfen. Der in Biberach begrabene Matthias Erzberger wäre eine gute Wahl. Er wurde wegen seiner Überzeugung und seines Eintretens für den Frieden von Rechtsradikalen ermordet. Ich werde daher gerne den Aufruf der Initiative für eine Namensänderung unterschreiben und freue mich, wenn Sie sich anschließen. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.
Ansprache bei der Mahnwache für den Frieden am Karfreitag 2010
von Pfarrerin Dorothee Moser, Bad Schussenried
Liebe Friedensfreundinnen und Friedenfreunde!
„Der Friede kommt – nicht mit Gewalt.“
Der Friede kommt auf leisen Sohlen.
Und Ihr seid gekommen hier an diesen Ortweil ihr mahnen wollt, dass der Friede mit Füßen getreten wird.weil ihr singen wollt für sein Kommenweil ihr beten wollt für sein Wachstum auf unserer Welt.
Der Friede kommt und ich sage Euch: er ist schon da.
Denn die Welt ist geschaffen mit dem Gedanken des Friedens.
Der Friede ist eine Hoffnung und eine Wirklichkeit zugleich.
Eine Vision und eine Praxis.
Nein, ich bin nicht blind für die Realität dieser Welt.
Klar - auch ich sehe wenig Frieden, ich sehe viel Gewalt und Zerstörung.
Ich sehe Waffengewalt und hohe Gewinne durch Rüstungsgeschäfte – gerade auch in unserem Land. Der Rüstungsexportbericht 2007 der Konferenz Kirche und Entwicklung beziffert die Genehmigung für Waffenexporte aus der Bundesrepublik Deutschland auf 7,7 Milliarden €. Jedes Jahr steigt sie um etwa 1 Milliarde. Dass Deutschland zu den Waffenexportweltmeistern gehört ist ein Skandal – eine Karfreitagsnachricht.Ich sehe Ausbeutung und ungerechte Handelsbeziehungen.
Ich sehe Krieg - Menschenleben werden nieder geschossen. Ich denke an unsere Geschwister im Irak, in Afghanistan, in Israel und Palästina, im Sudan, in Tibet.
Ich sehe die leidende Natur. Die Umwelt wird zerstört: Landarbeiterinnen und Landarbeiter aus Paraguay können ihren ökologischen Landbau nicht mehr machen, weil die Pestizide der Soja-Monokultur-Konzerne ihre Landflächen verseuchen.
Die Gerechtigkeit wird mit Füßen getreten: Reichtum wird nicht geteilt, Bildung wird immer mehr vom Einkommen der Eltern abhängig, Mädchen in Kamerun haben keine Chance zur Schule zu gehen.
Nein – ich bin nicht blind für die Realität dieser Welt.
Aber ich weigere mich, mich blind machen zu lassen für die Möglichkeit des Friedens.
Friede ist eine Vision und eine Praxis.
Die Welt ist geschaffen mit dem Gedanken des Friedens.
Frieden und Gerechtigkeit werden sich küssen – so hören wir im Propheten Jesaja.
Friede entsteht, wo Menschen sich berühren lassen.
Berühren von der Möglichkeit des Friedens und der Gerechtigkeit.
Sie gehören zusammen wie Geschwister.
Ohne Gerechtigkeit wird es keinen Frieden geben.
Deshalb müssen wir zuallererst aufstehen und protestieren, da wo Gerechtigkeit mit Füßen getreten wird oder - kaum spürbar - langsam untergraben.
Schalom – Salam umschließt den individuellen und den gemeinschaftlichen Frieden. Er umfasst das Wohlergehen aller Menschen und der ganzen Erde. Wir müssen diesen inneren Zusammenhang lernen. Ja, es spielt eine Rolle, wo wir die Rosen oder den Kaffee oder die Bananen kaufen – ob fair gehandelt oder unter ausbeuterischen Bedingungen hergestellt.
Dieser Friede will gelernt sein. Deshalb ist es dringend notwendig, dass wir uns informieren über die Handelsbeziehungen, über die Einkaufspolitik der Großmärkte, über die Firmen, die ihre Gewinne erhöhen durch Waffenexporte. Und wir sollten bei keiner Bank Geld anlegen, die die Rüstungsindustrie mitfinanziert.
Friede will gelernt sein.
Es gibt viele Orte, wo das geschieht. Ein paar Beispiele will ich nennen:Jugendliche machen ihr soziales Jahr bei der Aktion Friedensdienste und kommen mit guten Erfahrungen im Dialog mit den Kulturen und der Versöhnung zurück.Das Institut für Friedenspädagogik in Tübingen bietet Trainings zur gewaltfreien Konfliktlösung an. Ich träume, dass Deutschland eines Tages Exportweltmeister von Gewalt freien Konfliktlösungsstrategien wird.
Die kritischen Aktionärinnen des größten Rüstungskonzerns Daimler machen bei Hauptversammlungen mit Redebeiträgen auf die Verantwortung des Konzerns im Bereich der Rüstungsproduktion aufmerksam.
Nach dem zweiten Weltkrieg hat sich die Frauenrechtlerin und Pazifistin Anna Haag als SPD-Abgeordnete im ersten Landtag von Württemberg-Baden für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung eingesetzt. Der Artikel 4.3 in unserem Grundgesetz geht auf ihr Engagement zurück. „Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.“ Welch eine Errungenschaft.
Friede ist möglich.
Er muss gewollt sein.
Und das ist das Hauptproblem und die großer Herausforderung.
Denn wer sich für Frieden einsetzt kann nicht nur an sich selbst denken.
Doch der Friede ist möglich und er ist möglich, weil er im Grund des Seins schon da ist. Die Welt ist mit dem Gedanken des Friedens geschaffen.
An Karfreitag wurde dieser Friede verspottet, am Kreuz hingerichtet,
er ist gestorben, aber er ist nicht tot, sondern wird neu ins Leben gehen.
Die Botschaft die er zurücklässt heißt Versöhnung und Friede.
Und er kommt uns entgegen und will mit uns gehen, Seite an Seite.
Er bricht den Hungrigen das Brot und gibt den Dürstenden zu trinken.
Unser Hunger und unser Durst nach Frieden sind die Wurzeln des Friedens.
„Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden.“ So wird es sein. Denn der Friede kommt und ist schon da. Und wir sind seine Weggenossinnen und Weggenossen.
Also bleibt auf dem Weg, es lohnt sich.
Mahnwache 2010
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