Willkommen!

Das Biberacher Friedensbündnis ist ein Zusammenschluss aus Parteien, Gewerkschaften, Kirchengemeinden, Vereinen und Einzelpersonen im Kreis Biberach.
Wir verstehen uns als Teil der Friedensbewegung, die sich für eine friedliche und gerechte Welt engagiert.
Unsere Arbeitsgrundlage ist unser Statut und unsere gemeinsame Überzeugung, dass wir gemeinsam etwas bewegen können.
Wir freuen uns über Menschen und organisierte Gruppen, die sich uns anschließen und uns unterstützen.
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Herbstveranstaltung 2022

 

Gibt es in der aktuellen Situation Alternativen zur Aufrüstung? Oder war „Frieden schaffen ohne Waffen“ eine Schnapsidee? Richard Bösch geht in seinem Vortrag der Frage nach, ob in der Spannung von friedensethischen Überzeugungen und dem konkreten Engagement für einen gerechten Frieden in der gegenwärtigen Situation, aber auch in der Kirche, in der Gesellschaft und der Welt insgesamt, ein konstruktiver, verantwortbarer Weg gefunden werden kann. Die internationale katholische Friedensbewegung pax christi ist für einen solchen Weg immer wieder eingetreten.

 

 

Dr. Richard Bösch, M.A. ist seit 2016 Referent für Friedensbildung und Geschäftsführer des pax christi Diözesanverbands Rottenburg-Stuttgart.

Als Politikwissenschaftler mit Schwerpunkten im Bereich Internationale Beziehungen lehrte und forschte er am Lehrstuhl für Friedens- und Konfliktforschung der Universität Augsburg. Er hat Politikwissenschaft und Geographie in Tübingen und Paris studiert.

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Pressemitteilung: Biberacher Friedensbündnis zum Krieg in der Ukraine

Am 10. November kamen Mitglieder des Friedensbündnisses zusammen, um sich über den derzeitigen Krieg in der Ukraine auszutauschen. Denkanstoß war ein Vortrag von Frau Professor Gabriele Krone-Schmalz, langjährige ARD- Korrespondentin in Moskau und Verfasserin mehrerer Bücher über die Politik Russlands.  Gründlich und solide mit Fakten untermauert, vertrat sie die Ansicht, dass es notwendig sei, den Werdegang eines Konfliktes zu analysieren, um eine tragfähige Strategie für eine Lösung zu finden. Aufgrund dieser Analyse plädierte die Referentin für eine Sicherheitsarchitektur, die die Interessen aller Teilnehmer berücksichtigt. Um den Krieg schnellstmöglich zu beenden und weiteres Leid und Zerstörung zu stoppen, kann es nur eine Verhandlungslösung geben.

Die anwesenden Mitglieder tauschten ernsthaft und leidenschaftlich ihre Ansichten und Empfindungen aus, auch über das Thema Schuld und die Verfolgung von Kriegsverbrechen wurde gesprochen. Ein Teilnehmer stellte die Frage: „Was können wir tun? Debattieren ist gut, aber das reicht nicht.“ Ausgehend vom ureigensten Anliegen, Kriege zu verhindern oder zu beenden, bestand Konsens darin, dass es notwendig sei,  mögliche Lösungswege aufzuzeigen,  auszusprechen und zu bewerten. Man war sich einig, dass ein baldiger Friede durch Verhandlungen anzustreben sei. Klar herausgestellt wurde, dass Verhandlungen allerdings stets ein „Deal“ sein werden,  dass also beide Seiten sich werden bewegen müssen und dass der Vorteil des Frieden bzw. eines Waffenstillstands auch die Aufgabe eigener Positionen und schwerwiegende Kompromisse bedingen kann. Damit schlossen sich die Teilnehmer des Treffens dem Resultat einer Umfrage (ARD-Morgenmagazin) vom Oktober an, der zufolge  60 % der deutschen Bevölkerung ein Ende des Krieges in der Ukraine möchte, und zwar durch Verhandlungen, „auch wenn das bedeuten könnte, dass die Ukraine Kompromisse mit Russland eingehen muss“.

Alle Teilnehmenden erachten es als wichtig, den weiteren Austausch innerhalb des Friedensbündnisses und in Biberach zu fördern.

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Ausstellung zum Werk von Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Senghaas

Zusätzliche Führungen
am Samstag, 03.09.2022 um 11 Uhr und
am Dienstag, 20.09.2022 um 17 Uhr

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Vorstellung des neuen Friedensgutachtens

Gibt es Wege aus dem Krieg?
Das neue Friedensgutachten 

In einer öffentlichen Veranstaltung stellen Mitarbeiter des Arbeitskreises Entwicklungspolitik (AKE) und des Friedensbündnisses am Dienstag, 12. Juli ab 19.30 Uhr im Hans-Liebherr-Saal der Stadthalle Biberach das neue Friedensgutachten vor. 

Angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine dürfte es besonders interessant sein, was die Wissenschaftler der führenden deutschen Friedensforschungsinstitute aktuell dazu sagen, welche Auswirkungen sie für die übrige Welt, z. B. auch in Entwicklungsländern, sehen und wie sie sich eine mögliche Befriedung vorstellen.
Indem solche und ähnliche Fragen zur Sprache kommen, bietet das Friedensgutachten und die Diskussion dazu für die interessierte Öffentlichkeit hilfreiches Orientierungswissen, mit dem auch Impulse an die Politik gegeben werden können.
Alle Interessierten sind eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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Der aktuelle Angriffskrieg Russlands in der Ukraine und die damit verbundenen völkerrechtlich untragbaren Morde an der Zivilbevölkerung, Zerstörung von Krankenhäusern, Wohnhäusern und die Angriffe auf Flüchtende mit ihren Kindern lässt das Friedensbündnis in Sprach- und Ratlosigkeit zurück.

Wir sind uns einig, dass der Krieg in der Ukraine und das daraus resultierende Töten von Menschen auf beiden Seiten, die Zerstörung der Infrastruktur sowie der Umwelt so schnell wie möglich beendet werden muss: Der Weg in den Frieden scheint schwierig, da keine der bisherigen Verhandlungen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt hat.

Das Friedensbündnis möchte auch an alle anderen gerade weltweit laufenden Kriege wie z. B. in Afghanistan, Syrien und Jemen erinnern und hat deshalb beschlossen,
am 15.04.2022 auf dem Biberacher Marktplatz um 17 Uhr eine Karfreitagsmahnwache zu organisieren, um mit Worten und Musik allen Interessierten Raum für Gedanken an einen gerechten Frieden zu geben.

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Solidaritätskundgebung am Sonntag, 13.03. um 12 Uhr am Oberen Schlossgarten in Stuttgart

Das Biberacher Friedensbündnis macht sich auf den Weg nach Stuttgart:

#Anreise mit der Bahn: Abfahrt um 09:20 Uhr Bahnhof Biberach auf Gleis 2,
Ankunft in Stuttgart Hbf. um 10:59 Gleis 14.
Treffpunkt ca. eine halbe Stunde vor Abfahrt, um 5er Gruppen für Spartickets zu bilden.
Wer nicht mit der Bahn anreist, kann sich uns um ca. 10:45 Uhr
am Gleis 14 im Stuttgarter Hauptbahnhof   anschließen
oder sich mit uns per E-Mail über info@friedensbuendnis-bc.de verabreden.
In Solidarität miteinander halten die Demonstrierenden die Corona-Hygieneregeln ein und nehmen geimpft, getestet und mit Maske an der Kundgebung teil.

Fünf riesige Demos gegen den Krieg starten kommenden Sonntag in Großstädten im ganzen Land: Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Leipzig und Hamburg. Wir hoffen sehr, dass viele in Stuttgart dabei sein können.

Unsere Solidarität gilt auch den Menschen, die in Moskau, Sankt Petersburg und so vielen anderen Städten Russlands ihre Stimme gegen den Krieg erheben. Wir sind tief beeindruckt von ihrer Kraft und ihrem Mut. Gemeinsam mit ihnen streiten wir dafür, dass Putin sofort alle Angriffe einstellt, sich aus der Ukraine zurückzieht und deren territoriale Integrität wieder herstellt. Unser Ziel sind Friedensverhandlungen, die in einem atomwaffenfreien Europa gemeinsamer Sicherheit, des Friedens und der Abrüstung unter Einschluss der Ukraine und Russlands münden.

Nicht der Breite der russischen Bevölkerung, sondern der politischen und wirtschaftlichen Führungsriege gilt die Forderung, dem Krieg den Geldhahn zuzudrehen. Das Friedensbündnis  befürwortet scharfe wirtschaftliche Sanktionen, die gezielt darauf ausgerichtet sind, die Kanäle zur Finanzierung des Krieges zu kappen.

Es tritt ein für ein Europa des Friedens, der Solidarität und der Abrüstung. Dafür ruft es auf, am Sonntag mit Hunderttausenden auf die Straßen zu gehen

„Wir bekennen uns zum Ziel gemeinsamer Sicherheit und fordern eine aktive Friedenspolitik.

Wir benötigen mehr Geld für eine sozial-ökologische Transformation und einen leistungsfähigen Sozialstaat. Zudem müssen weit mehr Mittel als bisher für Krisenprävention, zivile Konfliktbearbeitung und den Ausbau der Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung stehen. Eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben Deutschlands um 100 Milliarden Euro sehen wir sehr kritisch. Dem Kauf neuer Flugzeuge zum Einsatz von Atombomben stellen wir uns entgegen. Die Erhöhung der Rüstungsausgaben auf 2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes lehnen wir ab.“

Gewerkschaften, Umweltverbände, Kirchen, Friedens- und Menschenrechtsorganisationen – ein so breites Bündnis gab es seit Jahrzehnten nicht mehr. Mit bunten Friedensemblemen und selbstgestalteten Plakaten werden Zeichen gegen die Gewalt gesetzt.

Abfahrt in Aulendorf:

… und abends noch eine Mahnwache in Aulendorf:

 

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Offener Brief von Wissenschaftlern und Wissenschaftsjournalisten aus Russland gegen den Angriff auf die Ukraine

Quelle: https://trv-science.ru/2022/02/we-are-against-war/
Wir, russische Wissenschaftler und Wissenschaftsjournalisten, protestieren entschlossen gegen die von den Streitkräften unseres Landes auf dem Territorium der Ukraine begonnene Militäroperation. Dieser fatale Schritt wird unendlich viele Menschen das Leben kosten und er untergräbt die Grundlagen der internationalen Sicherheitsordnung. Die Verantwortung für die Entfesselung dieses Krieges in Europa liegt allein bei Russland.
Es gibt keinerlei rationale Rechtfertigung für diesen Krieg. Der Versuch, die Situation im Donbass als Vorwand für eine Militäroperation zu nutzen, ist vollkommen unglaubwürdig. Es ist absolut offensichtlich, dass die Ukraine keine Bedrohung für die Sicherheit unseres Landes darstellt. Dies ist kein gerechter Krieg, er ist eindeutig ungerechtfertigt.
Die Ukraine war und ist ein Land, das uns nahesteht. Viele von uns haben Verwandte, Freunde und wissenschaftliche Kollegen, die in der Ukraine leben. Unsere Väter, Großväter und Urgroßväter haben gemeinsam gegen den Nationalsozialismus gekämpft. Die von geopolitischen Ambitionen und zusammenphantasierten historischen Weltbildern angetriebene Führung der Russländischen Föderation verrät mit diesem Krieg in zynischer Weise deren Andenken.
Wir respektieren die ukrainische Staatlichkeit, die auf demokratischen Institutionen beruht. Wir haben Verständnis für die Entscheidung unserer Nachbarn, sich nach Europa zu orientieren. Wir sind überzeugt, dass alle Probleme in den Beziehungen zwischen unseren Ländern friedlich gelöst werden können.
Indem Russland diesen Krieg begonnen hat, hat es sich international isoliert, Russland ist seit heute ein Paria-Staat. Das bedeutet, dass wir Wissenschaftler unsere Arbeit nicht mehr wie gewohnt fortführen können, denn wissenschaftliche Forschung ist ohne die umfassende Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Ländern undenkbar. Die Abschottung Russlands von der Welt führt dazu, dass unser Land einen weiteren kulturellen und technologischen Niedergang erleben wird, ohne Aussicht auf einen Ausweg. Der Krieg gegen die Ukraine ist ein Schritt in den Abgrund.
Es ist sehr bitter, dass wir erkennen müssen, dass unser Land, das entscheidend zum Sieg über den Nationalsozialismus beigetragen hat, heute einen neuen Krieg auf dem europäischen Kontinent provoziert. Wir fordern ein sofortiges Ende aller gegen die Ukraine gerichteten Militäroperationen. Wir fordern die Achtung der Souveränität und territorialen Integrität des ukrainischen Staates. Wir fordern Frieden für unsere Länder. Lasst uns Wissenschaft betreiben, nicht Krieg.
642 Unterschriften, Stand: 25.02.2022, 16:05 (MEZ)

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Mahnwache für den Frieden und gegen den Krieg in der Ukraine

Sonntag, 27. Februar 2022, 17 Uhr, Marktplatz Biberach

Das Biberacher Friedensbündnis ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf zur Teilnahme an einer Mahnwache für den Frieden am kommenden Sonntag um 17 Uhr auf dem Marktplatz in Biberach.
Die Nachrichten über den Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine, die Bilder von Panzern und Raketen, von Zerstörung und Tod erschrecken uns zutiefst. Krieg ist niemals eine Lösung. Krieg tötet Menschen und hinterlässt Verletzte und Traumatisierte. Er sorgt für Hass, Trauer und Verzweiflung.
Krieg treibt Menschen in die Flucht.
Die Mahnwache soll ein Appell an alle verantwortlichen Politiker sein, sofort alle Kriegshandlungen einzustellen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Neben kurzen Redebeiträgen wird die Mahnwache musikalisch umrahmt.

Alle Teilnehmenden sind eingeladen, eine Kerze als Zeichen des Friedens mitzubringen.

Wer sich mit einem kurzen Statement zu Wort melden möchte, möge sich bitte vorher bei uns melden, damit wir den Ablauf besser planen könne. (kurze Mail an gratz.a@caritas-biberach-saulgau.de oder bm.hofbauer@web.de)

Die Mahnwache findet unter Einhaltung der aktuellen Corona-Schutzverordnungen statt. Eine Teilnahme ist nur mit Maske möglich.

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Kundgebung „Don’t forget Afghanistan!‘

Kundgebung „Don’t forget Afghanistan!‘
am Samstag, 26.02.2022 um 11 Uhr auf dem Viehmarktplatz in Biberach

Die Menschen in Afghanistan brauchen unsere Hilfe. Ihr Leid ist aus den Schlagzeilen verschwunden.
Menschen werden getötet, Frauen aus der Öffentlichkeit verdrängt, dürfen nicht mehr arbeiten, nicht mehr auf allein auf die Straße. Kinder hungern.
Viele Afghan*innen sind untergetaucht, wechseln regelmäßig ihr Versteck. Sie sind der Rache der Taliban ebenso ausgeliefert wie dem Hunger und der Angst.
Kaum ein Biberacher Mitbürger aus Afghanistan hat Familie, Freunde um deren Leben er nicht bangen muss. Manche wissen nicht einmal ob die Familie noch lebt oder sich versteckt. Die Sorgen sind zermürbend.
Unsere Regierung muss sich ihrer Verantwortung stellen. Sie muss ihr Versprechen einhalten und Verfolgte retten. Das gilt für Ortskräfte, aber auch für Journalist*innen, Menschenrechtsaktivist*innen, Anwält*innen und alle anderen Menschen, die sich für Demokratie und Menschenrechte eingesetzt haben.
Wir fordern von der Bundesregierung, dass sie endlich alles menschenmögliche tut, um die Afghan*innen und ihre Familien in Sicherheit zu bringen.
Dazu  gehört  die Schaffung sicherer Fluchtwege,  ein schneller und unbürokratischer Familiennachzug, die Wiedereröffnung der Menschenrechtsliste, Bundes- und Landesaufnahmeprogramme für Afghanistan.   Helft uns, dafür ein Signal zu setzen  – gemeinsam mit vielen anderen Städten bundesweit.

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Verhandeln statt Schießen!

Statement des Netzwerks Friedenskooperative 05. Februar 2022

Es droht eine militärische Eskalation des Ukraine-Konflikts. Selbst eine größere Konfrontation zwischen NATO und Russland ist nicht auszuschließen, angesichts der fortlaufenden Provokationen durch Manöver und des stetigen Aufbaus von Drohkulissen durch Truppenverlegungen beider Seiten. Weder NATO noch Russland zeigen sich aktuell zu substantiellen Schritten des Entgegenkommens bereit, um die gefährliche Lage zu entspannen.

Es gibt keine Defensivwaffen!
Es liegt in der Hand des Nutzers, wie eine Waffe genutzt wird!

Jedes Menschenleben, welches der Krieg in der Ukraine in den vergangenen Jahren gekostet hat, war eines zu viel. Doch jetzt droht eine neue Eskalationsstufe, die zu einem größeren Krieg in Europa führen kann.

Das Netzwerk Friedenskooperative mahnt zur Deeskalation und fordert alle involvierten Parteien  auf, miteinander zu sprechen, um die Spannungen zu beenden und die Grundlagen für eine gemeinsame europäische Sicherheitsstruktur zu schaffen.

Wir fordern die Bundesregierung auf:

  • Eine friedliche und diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts mit allen Mitteln der zivilen Konfliktbearbeitung zu fördern.
  • Sich für die Fortsetzung und Stärkung von Diplomatie und Gesprächsformaten mit Russland und der Ukraine einzusetzen, wie etwa das Abkommen Minsk II und das Normandie-Format, damit der Ukraine-Konflikt bearbeitet und gegenseitiges Vertrauen aufgebaut werden kann.
  • Den Export von Rüstungsgütern in Krisenregionen zu unterlassen. Dies würde nicht zur Konfliktlösung beitragen, sondern Öl ins Feuer gießen. Dies gilt gerade im Sinne der im Koalitionsvertrag vereinbarten feministischen Außenpolitik, die Abrüstung und Demilitarisierung der Gesellschaft zum Ziel hat.
  • Einen Neustart der Beziehungen mit Russland auf europäischer Ebene einzuleiten, damit eine gemeinsame Sicherheitsstruktur in Europa unter Einbeziehung der Sicherheitsinteressen aller beteiligten Staaten errichtet werden kann.

Vollständiger Text unter:
https://www.friedenskooperative.de/statement-ukrainekrise-verhandeln-statt-schiessen 

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